Wenn andere ständig nach deinen Fehlern suchen – und wie du trotzdem in deiner Balance bleibst

Wenn andere ständig nach deinen Fehlern suchen – und wie du trotzdem in deiner Balance bleibst

Kennst du das? Jemand in deinem Umfeld kritisiert dich immer wieder. Egal, wie sehr du dich bemühst – es scheint nie genug zu sein.

Oft ist es gar nicht die Sache an sich, die schwer wiegt, sondern die ständige unterschwellige Botschaft: „Du bist falsch. Du bist schuld.“

Solche toxischen Verhaltensmuster können extrem viel Stress auslösen. Sie nagen am Selbstwertgefühl, rauben Energie und lassen dich an dir selbst zweifeln.

Wenn das Gegenüber deine Knöpfe drückt

Das Schwierige ist: Solche Menschen wissen oft sehr genau, welche „Knöpfe“ sie drücken müssen, um dich aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Sie triggern alte Glaubenssätze:

„Ich bin nicht gut genug.“

„Ich muss mich mehr anstrengen.“

„Es liegt an mir.“

Und genau dadurch behalten sie die Macht – nicht über dein Leben, aber über dein Gefühl von Glück und innerer Ruhe.

Der entscheidende Perspektivwechsel

Das Entscheidende ist, zu erkennen:

Das Problem liegt nicht bei dir – sondern im Muster des anderen.

Dein Job ist es nicht, dich immer wieder zu rechtfertigen oder „besser“ zu werden. Dein Job ist es, zu verstehen: „Ich darf mich davon abgrenzen.“

Und genau hier beginnt Resilienz:

zu spüren, was in dir passiert,

zu hinterfragen, ob das wirklich deine Wahrheit ist,

und zu entscheiden, welche Bedeutung du dem Ganzen geben willst.

Glaubenssätze umschreiben

Solange du die alten Glaubenssätze einfach weiter glaubst, hat der andere die Macht.

Doch sobald du sie bewusst veränderst, entziehst du diesem toxischen Spiel den Boden.

Aus: „Ich bin schuld.“

wird: „Ich bin verantwortlich für mich – nicht für die Gefühle anderer.“

Aus: „Ich bin nicht gut genug.“

wird: „Ich bin wertvoll, so wie ich bin.“

Das ist kein Schalter, den man von heute auf morgen umlegt. Aber Schritt für Schritt lernst du, wieder die Kontrolle über dein inneres Erleben zu übernehmen.

Was du für dich mitnehmen kannst

1. Erkenne das Muster. Verstehe, dass das Verhalten des anderen nicht deine Wahrheit ist.

2. Spüre deine Trigger. Achte darauf, welche Glaubenssätze bei dir anspringen.

3. Schreibe die Geschichte neu. Setze eine andere innere Antwort – eine, die dich stärkt.

Fazit:

Du kannst nicht verhindern, dass andere dich triggern. Aber du kannst entscheiden, wie du damit umgehst. Genau das ist Resilienz: deine innere Stärke nutzen, um trotz toxischer Muster in deiner Balance zu bleiben.

Und wenn du merkst, dass du dabei Unterstützung brauchst:

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Hi, ich bin Corinna

psychologische Beraterin, Coach und berufstätige Patwork-Mama von sechs Kindern.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, im Alltagschaos zu stecken und trotzdem alles unter einen Hut bekommen zu wollen – Job, Kinder, Haushalt, Erwartungen.

In diesem Blog teile ich meine Erfahrungen, Erkenntnisse und Tools rund um Stressabbau, Resilienz und Selbstfürsorge – speziell für Frauen, die viel geben und endlich wieder bei sich selbst ankommen wollen.

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